Bereits vor rund dreihundert Jahren wurde das Klima Südafrikas genutzt, um qualitativ hochwertigen Rotwein anzubauen, zu kultivieren und zu vermarkten. Seit dem politischen Wandel und der Einführung der Demokratie hat auch der Weinanbau einen der größten wirtschaftlichen Einkommen des Landes gesichert.
Normalerweise ist die Region viel zu warm für den Weinanbau, doch durch frische Meeresbrisen werden die Pflanzen verwöhnt und bilden so ihren einzigartigen Geschmack aus. Hauptsächlich werden die Weine in der Region Westcap erzogen. Rote Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Shiraz, Pinotage, Pinot Noir und Merlot finden sich immer öfter in heimischen Weinlagern wieder. Vor allem der Cabernet Sauvignon, den es auch in der hellen Sorte zu kaufen gibt, ist besonders beliebt.
Er duftet herrlich nach schwarzen Trauben und mit einem dezenten Einfluss von Zedernholz. Doch auch die tiefrote Farbe beeindruckt den Weinkenner. Der fruchtige Geschmack passt zum guten Essen genauso, wie zu einer Käsebeilage am Abend. Besonders edel ist die Rebe des Pinot Noir. Er wurde bereits in der Mitte des zwanzigsten Jahrhundert von römischen Völkern angebaut. In Südafrika findet der Spätburgunder seine beste Ernte wieder. Südafrikanische Weine können bei namenhaften Weinhändler, wo die Beratung und Informationen gern ausgetaucht werden, oder aber auch oftmals sind diese edlen Tropfen bereits im Supermarkt zu finden. Die Weinexporte aus Südafrika nehmen stetig zu und sind vom deutschen Weinmarkt nicht mehr wegzudenken – das hat aber auch sein Gutes; noch nie gab es so viel Auswahl und Vielfalt am Rotwein-Markt.







