Rotwein

Schon die Römer liebten den Wein, sie genossen es einen guten Tropfen zu trinken – das war der erste Schritt des Wein aus Italien. Außerdem hatte der Wein, in vielen Kulturkreisen und Ländern der Welt, auch eine religiöse Bedeutung. Es gibt so viele Weinsorten, dass schon eine Flasche von einem guten Wein, sehr teuer sein kann. Das ist bekannt. Doch was macht den Weißwein vom Rotwein so unterschiedlich? Im Allgemeinen lässt sich festhalten, dass hinsichtlich des Kelterns der Weißwein einfacher in der Herstellung oder besser gesagt weniger Aufwand darstellt. Diskutiert wird bis heute, dass der Weißwein aus einer Genmutation des Rotweins beziehungsweise der Weintrauben sei.

Geschichtlich betrachtet gab es schon Jahrtausende vor Christi Geburt Belege in Europa und Asien dafür, dass es eine Herstellung und Nutzung von Wein gab. Es gibt aber auch noch einen anderen Beweis, dass es in Persien einen Volksstamm gegeben hat, der schon um 2500 vor Christi Geburt Wein hergestellt hat. So entwickelte sich die Rot- und Weißweinproduktion stetig weiter. So dass es bis heute ein breite Produktpalette gibt.

Und wie lange dauert es, bis man ein gutes Glas Wein genießen kann? Nun, das ist ein fester Prozess: Bis aus der Traube ein guter Wein wird, sind viele Schritte zu beachten. Nach der Lese werden die Beeren entstielt. Daraus wird dann die Maische gemacht und in eine Presse gegeben und zu einer matschigen Substanz verarbeitet. Die Maische wird dann in Kesseln aufbewahrt, dabei kommt es zur chemischen Reaktion. Danach kommt die Masse in eine Weinpresse, dort wird der Traubensaft von den Rückständen getrennt. Dem Most wird dann noch mit Zucker oder Süßstoff zugeführt, danach kommt es zum Schwefeln. Durch eine Kaliummischung in den Most, werden chemische Vorgänge gestoppt und eine längere Haltbarkeit wird garantiert. Zur Gärung wird der Most in große Tanks gefüllt, außerdem wird noch Reinzuchthefe dazugegeben. Nach einer Woche ist dieser Vorgang abgeschlossen. Danach wird ein Abstrich gemacht, dabei wird der Wein abgesaugt und von der Gärhefe getrennt. Der Abschluss ist eine, meist lange Reife, in speziellen Fässern.

Es gibt viele Anbaugebiete in ganz Europa. Betrachtet man beispielsweise Österreich, so ist sicherlich eines der bekanntesten in der Wachau, in Niederösterreich. Dort werden Rot- aber auch Weißweine hergestellt. So zum Beispiel der Riesling oder der Rote Veltliner, trotz dem Nahmen ist es eine weiße Rebsorte. Es gibt aber noch viel mehr Weißweine. In Deutschland dominieren Regionen in der Pfalz, an der Mosel und Saar wie der Ahr mit hervorragenden Spätburgundern und Dornfelder.

In anderen Ländern Europas wie Italien sind es die Regionen der Toskana, Venetien aber auch im tiefsten Süden von Sizilien findet man wunderbare italienische Rotweine. Frankreich als eines der bedeutendsten Rotwein Länder der Welt darf natürlich nicht fehlen, wenn man über Rotwein aus Europa spricht – vom Bordeaux, Beaujolais bis zum Châteauneuf. Hinzukommen Länder des Rotweins wie Spanien aber auch Portugal mit besten Sherryweinen.

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