Der Weinbau in Österreich hat eine historische Tradition. Bereits in der Römerzeit wurde Wein angebaut, Schriftstücke belegen das Ernten von Weinreben ab dem fünften Jahrhundert nach Christus. Im 19. Jahrhundert wurde in Österreich die erste Weinbauschule eingeweiht. Die gesamte Produktion des Österreichischen Weins umfasst drei Viertel Weißweinproduktion und ein Viertel Rotwein. Die größten Anbaugebiete befinden sich in Niederösterreich, dort liegt das weltberühmte Weinviertel und die Wachau. Aber auch das Burgenland trägt mit seinen namhaften Weinen zum guten Ruf des Österreichischen Weinbaus bei.
In Österreich findet der Weintrinker vornehmlich den Grünen Veltliner vor. Dieser zeichnet sich durch seine fruchtige und spritzige Note aus. Auch der Welsch Riesling gilt in Österreich als edle Sorte. Liebliche Weine keltert man im Weinviertel gerne aus Weißburgunder und Müller Thurgau. Am besten trinkt man ihn aus einem untersetzten, schmucklosen Gläschen in einer der gemütlichen Wein-Schenken. Gerade im östlichen Teil Österreichs, speziell im Burgenland befinden sich zahllose dieser, den Weingenuss frönenden Institutionen, welche seit jeher für die Weintradition des Landes, aber auch für Qualität stehen. An den sonnigen Hängen in der Steiermark, mit fast italienischem Flair, wird oft Traminer angebaut. Wer sich einmal in dieser Gegend aufhält, sollte es nicht versäumen diese Spezialität zu verkosten. Ein gebührendes Ende fände eine Weinreise natürlich in den Wienerischen Heurigenlokalen. Dort trifft sich gerne der zwar etwas störrische, aber redselige Wiener auf ein Gläschen guten Weins.







